Castrum Turglowe

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Das Baugeschehen

 

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Burgen und stadtähnlichen Sied-lungen des 12./ 13. Jahrhunderts ist der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum bei gleichzeitigem Platz-mangel gemeinsam. Es wundert daher nicht, dass dieses Problem auf ähnliche Weise gelöst wurde, indem man begann, in die Höhe zu bauen.
Man nimmt daher an, dass hölzerne Wohntürme oder "Kemenaten" wie sie die Stadtarchäologie in den letzten Jahrzehnten in Lübeck, Braunschweig und anderen Städten freigelegt hat, ihren Ursprung in Wohntürmen und Saalgeschoss-bauten kleinadliger Burgen hatten. Aufgrund der oft besseren Erhalt-ungsbedingungen und auf Grund des Forschungsstandes können Wohntürme aus Stadtgrabungen ihrerseits Hilfestellung bei der Rekonstruktion von Türmen in Burganlagen leisten. Es ist daher nur wünschenswert, die Rekonstruktion einer hölzernen Kemenate des 13. Jahrhunderts vorzustellen. Im vorliegenden Fall bietet sich als Vorbild ein Fund aus Lübeck (Alf-/ Fischstrasse) aus dem letzten Viertel des 12.Jahrhunderts an, der als unterkellerter zweigeschossiger hölzerner Wohnturm rekonstruiert werden konnte, und zu dem auch aus ostdeutschen Städten wie etwa Greifswald Beispiele aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts vorliegen.

        

Entwurf und fertiggestelltes Haus eines Wagners

       

Der Speicher


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1281 - in castro turglowe
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