Freilichtmuseum

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Hausbau  

Blockhaus

tl_files/Artikelbilder/Hausbau_1.jpgIn den meisten slawischen Siedlungen war in der Regel eine bestimmte Hausbautradition vorherr-schend. Ausgrabungen, wie Groß Raden, Parchim-Löddigsee oder Wolin, zeigten jedoch, dass eine zeitliche Abfolge und auch ein zeitgleiches Miteinander von verschiedenen Hauskonstruktionen möglich war. Größte Verbreitung im slawischen Hausbau fand der Blockbau. An den waagerecht im Rechteck gelegten Rundhölzern wurden die Enden oberflächlich gekerbt. In diese Kerbungen wurden nun die gekerbten Balken der nächsten Lage eingelassen. Ein  Blockverband entstand.


Pfostenständerhaus

tl_files/Artikelbilder/Hausbau_2.jpgWo waagerechte Balken nicht im Blockverband lagen, sondern lediglich durch senkrechte Zapfen oder Federn in senkrecht pfosten eingelassen waren, spricht man von Pfostenständer-bauten mit waagerechten Wandbohlen. Im Gegensatz zu den Blockbauten, die in ganzer Länge waagerecht auf der Erde bzw. kleinen Unterlegsteien liegen, sind die senkrechten Pfostenständer in slawischer Zeit senk-recht in die Erde gegraben oder gerammt worden.


Flechtwandhaus


tl_files/Artikelbilder/Hausbau_3.jpgAusgrabungen in Groß Raden haben gezeigt, dass auch senkrechte 2-2,5 m hohe Stabbohlenwände und Flechtwerkwände zur Anwendung kamen. Wo ganze senkrechte Ständer bereits in slawischer Zeit umgebrochen wurden, konnte man erkennen, dass das obere Ende dieser Bohlen gezapft war.

 

 

 


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